VOM EIS GEBISSEN, IM EIS VERGRABEN

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Datum/Zeit
Date(s) - 28/05/2018
19:30 - 21:30

Veranstaltungsort
bremer shakespeare company

Kategorien


28. Mai 19.30 Uhr im Theater am Leibnizplatz

VOM EIS GEBISSEN, IM EIS VERGRABEN

Geschichten aus der deutschen Polarforschung

Vor 150 Jahren, am 24. Mai 1868, brechen Kapitän Koldewey und elf Mann Besatzung mit dem Segelschiff „Grönland“ in Richtung Arktis auf. Die Fahrt geht als erste deutsche Polarexpedition in die Geschichtsbücher ein. Schon im Juni 1869 startet Koldewey zu der zweiten deutschen Nordpolarexpedition. König Wilhelm, Ministerpräsident Bismarck, Kriegs- und Marineminister Roon und Generalstabschef Moltke stehen am Pier und winken zum Abschied. Was trieb die Polarforscher zu ihren riskanten Reisen in die Eiswüste? Mit welchen Erfahrungen und Erkenntnissen kehrten sie – wenn überhaupt – zurück? Wie veränderten die Ergebnisse ihrer Expeditionen unsere Vorstellungen von der Welt? Welche politischen und wirtschaftlichen Interessen gab es an der Polarforschung? In der Lesung kommen Forscher, wie Alfred Wegener, Johannes Georgi, Fritz Löwe und Ernst Sorge, zu Wort. Sie berichten über ein Leben in Einsamkeit und Kälte, über Konflikte und Freundschaft, über die lange Trennung von ihren Frauen und auch über die Bedeutung der vierbeinigen Begleiter. Die szenische Lesung „Vom Eis gebissen – Im Eis vergraben.

Geschichten aus der deutschen Polarforschung“ ist auf Anregung des Alfred Wegener Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) entstanden.

Die Leitung des Projekts haben Dr. Eva Schöck-Quinteros vom Institut für Geschichtswissenschaft der Universität Bremen und Peter Lüchinger (bsc). Fotos: Archiv DSM