Talkrunde: Lesbisch, queer – un_vereint!?

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Datum/Zeit
Date(s) - 10/06/2021
19:00 - 21:00

Veranstaltungsort
Bürgerhaus Weserterassen

Kategorien


in Kooperation mit dem Rat&Tat-Zentrum für queeres Leben e.V.

Trans*Inter*Dyke-March, queer-feministische Maga_zine, Lesbenfrühlingstreffen, only FLINTA Plenum: (Selbst-)Bezeichnungen, Verortungen, Labels, Identitäten sind in emanzipatorischen Bewegungen immer konstant im Wandel.

Während Lesben in der Lesben- und Frauenbewegung der 1980/90er Jahre der Schritt aus der Unsichtbarkeit gelang, haben einige ihrer Akteur*innen mit dem Aufkommen der Selbstbezeichnung queer das Gefühl, dass lesbische Belange wieder in die Unsichtbarkeit verbannt werden. Ist diese Sorge berechtigt? Was unterscheidet Lesben von Queers? Wo liegen Gemeinsamkeiten? Ist es eine Generationenfrage?

Wir möchten in einer wertschätzenden Atmosphäre einem Thema Raum geben, das in Diskussionen innerhalb der FLI*NT*A-Community (Frauen, Lesben, Inter*, Nonbinary, Trans*, Agender) immer wieder auftaucht.

Auf dem Podium:

Antje Hollensteiner, Diplom-Pädagogin, Heilpraktikern und selbstständig mit Supervision, medialer Beratung und TRIMB-Traumatherapie. Sie ist seit den 1980er Jahren in der autonomen Lesben- und Frauenszene politisch aktiv.

Brigitte Boomgaarden, Kultur- und Kunstwissenschaftler*in, Künstler*in und Queeraktivist*in. Initiator*in des queerfeministischen Zines „Purple Scare“.

Moderation: Ulrike Bendrat, ausgebildete Journalistin, Verwaltungsangestellte und Sängerin im queeren Chor Da capo al dente.

Anmeldung erforderlich, Eintritt gegen Spende