#MeToo und was nun?

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Datum/Zeit
Date(s) - 15/05/2018
19:00 - 21:00

Veranstaltungsort
belladonna

Kategorien


Die aktuelle Sexismusdebatte
Vortrag und Diskussion mit Johannah Illgner

Ausgelöst durch die Vorwürfe gegen den Filmproduzenten Harvey Weinstein rief die Schauspielerin Alyssa Milano im Oktober 2017 dazu auf, eigene Erfahrungen mit sexuellen Übergriffen und Belästigungen unter dem Hashtag #MeToo zu veröffentlichen. Hunderttausende Betroffene fühlten sich seither ermutigt – häufig zum ersten Mal – von ihren Erlebnissen zu berichten. Allein die große Menge der Berichte verdeutlicht das Ausmaß des alltäglichen Sexismus, auf den Feministinnen seit Jahrzehnten hinweisen.

#MeToo löst vielfache Abwehrreaktionen aus, die von Relativierung und Bagatellisierung bis hin zu der Behauptung reichen, Opfer von Übergriffen seien selbst schuld. Nicht nur Männer, auch Frauen unterstellen, es dürfte nicht mehr geflirtet werden und die Unbeschwertheit heterosexueller Begegnungen sei in Gefahr. Ist es von Männern tatsächlich zu viel verlangt, sich am Grundsatz der Einvernehmlichkeit zu orientieren?

Wie kann ein respektvoller Umgang zwischen den Geschlechtern erreicht werden? Was kann getan werden,
damit diese Debatte nicht im Sande verläuft und welche Rolle können Feministinnen dabei einnehmen?

Im Anschluss an den Vortrag laden wir Sie herzlich dazu ein, diese und weitere Fragen zu diskutieren.

Johannah Illgner lebt in Heidelberg, ist Politikwissenschaftlerin und Inhaberin von Plan W, der Agentur für strategische Kommunikation. Sie bietet u.a. gendersensible Kommunikationsberatung an.

Die Veranstaltung ist offen für alle Interessierten.

 Kosten: 8 €, ermäßigt 5 €