ERLESENE WELTEN – HUNGRY MINDS

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Datum/Zeit
Date(s) - 09/06/2021
Ganztägig

Veranstaltungsort
Online

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Buch und Regie: Beatrix Schwehm
Kamera: Bernd Meiners
Ton: Jörg Johow
Schnitt: Wiebke Abraham
Musik: Gert Wilden jr.
Sounddesign: Martin Langenbach / Volker Zeigermann
Redaktion: Mechtild Lehning

Eine trifilm Produktion in Koproduktion mit Radio Bremen / ARTE 2012, Nordmedia fonds GmbH, Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein GmbH. 87 Min.

Der Film von Beatrix Schwehm erzählt von Büchern und Menschen, von der Liebe zur Literatur, und davon, wie geschriebene Wörter in die entlegensten Winkel dieser Welt gelangen.
Der bengalische Architekt, Mohammed Rezwan erfindet Bibliotheksboote. Ausgestattet mit Solaranlagen, Büchern und Computern versorgen sie selbst während des Monsuns Menschen in entlegenen Dörfern mit Literatur und Strom.
Der mongolische Kinderbuchschriftsteller Jambyn Dashdondog packt jeden Sommer 2 Pappkartons voll Bücher, um Kinder in entlegenen Gebieten mit Lesestoff zu versorgen.
Der kenianische Bibliothekar Abdullahi Osman führt eine Kamelkarawane, beladen mit Bücherkisten zu entlegenen Nomadenstämmen an der Grenze zu Somalia.
Der Film ist eine Hymne an das Buch. Mit Vorsicht, Respekt, ja, fast mit Zärtlichkeit nähert er sich den Projekten über den Kontakt zu den Menschen an und zeigt sie in ihren unterschiedlichen Lebenswelten.

Preise und Nominierung – Medienpreis: »Kinderrechte in der Einen Welt« 2014 – Gewinner des Sole Luna Festivals »Bridge between cultures« – Nominiert für den 32. International URTI Grand Prix for Author’s Documentary 2013

Über Beatrix Schwehm und »Erlesene Welten« Zur bremer shakespeare company stieß Beatrix Schwehm durch Pit Holzwarth, als sie bei der TV-Aufzeichnung der Produktion »Die lustigen Weiber von Windsor« die Regieassistenz übernahm. Noch enger wurde der Kontakt zur bremer shakespeare company über Rudolf Höhn, der mit seinem Theater Pschyrembel viele Jahre lang ständiger Kooperationspartner der bsc war. Über Rudolf Höhn drehte Beatrix Schwehm den Film »Vom Schaukeln der Dinge«, dessen Premiere 2004 natürlich in der bremer shakespeare company stattfand, später lief er im Fernsehen, dann auch im Kino und auf nationalen und Internationalen Festivals. Auch die Eigenproduktion der company »Shakespeare in Trouble« (Premiere Nov 2003), in dessen Ensemble auch Rudolf Höhn spielte, genauso wie Höhns Liebe zum Rugby und seinen Rugbyverein, wurden in dem Film thematisiert. Das Foto oben ist aus dem Dokumentarfilm »Erlesene Welten« und zeigt einen Shakespeareleser aus Bangladesh. Der Dokumentarfilm sucht auf der ganzen Welt danach, wie Geschichten ihren Weg in die Welt finden und was diese Produkte der Imagination dort bewirken können.

»LINK« wird spätestens 30 Minuten vor Beginn auf dem Sternchen-Button rechts freigeschaltet.