EIN SOMMERNACHTSTRAUM

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Datum/Zeit
Date(s) - 12/10/2018 - 13/10/2018
19:30 - 21:45

Veranstaltungsort
bremer shakespeare company

Kategorien


Ü: Angela Schanelec/Jürgen Gosch. R: Benno Ifland. B/K: Heike Neugebauer. Mit: Ulrike Knospe, Tim Lee, Peter Lüchinger, Michael Meyer, Theresa Rose, Erik Roßbander, Petra Janina-Schultz, Markus Seuß.

Die Athener gehorchen strengen Konventionen, was die Liebe betrifft: die Eltern bestimmen die Ehepartner ihrer Töchter. Wer sich weigert, auf die wartet Strafe: das Kloster oder der Tod. Kurz vor seiner Hochzeit mit der Amazonenkönigin Hippolyta, soll des Athener Herrscher Theseus einen Streit entscheiden: Hermia soll auf Geheiß ihres Vaters Demetrius heiraten, doch Hermia liebt Lysander. Die beiden fliehen in den Wald, nicht ahnend, dass sie verfolgt werden von Demetrius, der seinen Anspruch auf Hermia nicht aufgeben will und Helena, die vergeblich in Demetrius verliebt ist. Im Wald geraten sie in das Reich der Elfenherrscher Oberon und Titania, die gerade ihren eigenen Ehestreit auszufechten haben. Doch Oberon will Ordnung in das Liebesleben der Athener Flüchtlinge bringen und beauftragt seinen Dienerkobold Puck, die erschöpft schlafenden Ausreißer mit einem Zaubersaft zu beträufeln, damit sich die richtigen Paare finden. Leider erwischt Puck die Falschen, so dass nach Verabreichung dieser Zauberdroge beide Männer Hermia verschmähen und dafür Helena nachstellen. Nie war das Unglück größer! Und es gibt es noch weitere Opfer des Elfen-Schabernacks: Handwerker proben im Wald ein Theaterstück ein. Den großsprecherischen Zettel verwandelt Puck in einen Esel, der – er weiß kaum, wie ihm geschieht – die Elfenkönigin Titania beglückt. Endlich ist Oberon all der Verwirrungen überdrüssig und erlöst die Menschen von seinem Zauber. Doch aus dieser Nacht kehrt niemand mit seinen alten Gewissheiten zurück.

„Ein Sommernachtstraum“ ist eine Komödie über das Ausgeliefertsein des Menschen an seine Liebessehnsucht, aber auch ein Spiel um das Theater und seine illusionäre Kraft.

Foto: Mariann Menke