Bremen für alle

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Datum/Zeit
Date(s) - 26/02/2019
19:00 - 21:30

Veranstaltungsort
Kulturzentrum Lagerhaus

Kategorien


DI 26.02. Einlass: 18:30 Uhr

Kioto-Saal

Vortrag/Diskussion

Beginn: 19:00 Uhr

Bremen für alle: Wie kann die Hansestadt eine ‚Solidarity City‘ werden? Mit Sarah Schilliger (Schweizer Autorin) Maurizio Coppola (Italienischer Experte) Sunny Omwenyeke (Bremer Solidaritätszentrum) Sofia Leonidakis (Abgeordnete, DIE LINKE)

Der Grundsatz von Solidarity Cities beruht auf der einfachen Idee, Städte zu schaffen, in denen alle Menschen Rechte haben und das Stadtleben mitgestalten können – unabhängig von Aufenthaltsstatus, finanziellen Möglichkeiten, Hautfarbe, Geschlecht, Sexualität oder Religion. Die Umsetzung dieser Gedanke ist jedoch alles andere als einfach. Viele sind die Hürden und Hindernisse, mit den Papierlose und Personen mit einem prekärem Aufenthaltsstatus tagtäglich umgehen müssen. Das Recht auf medizinische Regelversorgung, auf Arbeit oder auf Schule (ohne Abschiebung währenddessen) sind Menschenrechte, die in der UN-Menschenrechtskonvention und im Grundgesetz verankert sind und doch nicht für alle Menschen faktisch gelten. Nicht nur zugewanderte Personen profitieren vom Ansatz der solidarischen Stadt, sondern zum Beispiel auch alle, die nicht krankenversichert sind (sein können) und viele andere Personengruppen, die weniger privilegiert sind als der Durchschnitt der Gesellschaft. Eine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung und der Fraktion DIE LINKE in der Bremischen Bürgerschaft