BaBa ZuLa

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Datum/Zeit
Date(s) - 02/02/2017 - 13/02/2017
20:00 - 22:00

Veranstaltungsort
Kulturzentrum Schlachthof

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Do not obey XX world tour, Roots Nights, präsentiert vom Weser-Kurier und Funkhaus Europa

Die 1996 in Istanbul von Levent Akman und Murat Ertel gegründete Band BaBa ZuLa feiert 20-jähriges Jubiläum. Spätestens seit Fatih Akins preisgekrönter Dokumentation ‚Crossing the Bridge‘ von 2005 gelten BaBa ZuLa auch über den Orient hinaus als Speerspitze progressiver türkischer Musik. Ihre Live-Performance genießt längst Kultstatus: Bauchtänzerinnen, traditionelle Kostüme, Poesie, Theater, Malerei, Videoperformance und moderner Sound – all das fügt sich zusammen zu einem audiovisuellen Gesamterlebnis. Orientalische Instrumente wie die Darbuka und die elektrische Saz sind ebenso im Einsatz wie Holzlöffel und Oszillator. Die Tradition der Sufi, türkischer Zigeuner und prä-islamischer Schamanenmusik treffen auf modernen Orient-Dub, anatolischen Folk und 60‘s Psych-Rock. Das Credo der Band ist die ständige Improvisation und Neuinterpretation des Bestehenden.

Live und im Studio arbeiteten BaBa ZuLa mit Künstlern wie Jaki Liebezeit (Can), Dr. Das (Asian Dub Foundation), Mad Professor (Massive Attack, Lee ‚Scratch‘ Perry) und Alexander Hack (Einstürzende Neubauten). Mit ihrer verwegenen Melange aus Karawanengrooves, Schamanengeraune, Club-Sounds und Psych-Folk-Hymnen verzauberten BaBa ZuLa ihre Fans in Tokyo, New York City, New Delhi, Sao Paulo und Kasachstan ebenso wie auf europäischen Festivalbühnen wie Roskilde, Printemps de Bourges, Flow Festival, Fusion und Paleo Festival.

„Die Macher von Baba Zula arrangieren Folklore und Psychedelic und stehen damit wie kaum eine andere Band für die Verbindung von altem türkischen Liedgut und modernen Klängen.“
– Spiegel Online

„Sie greifen Rhythmen und Harmonien aus den reichen Traditionen Kleinasiens auf und verbinden sie mit Dub-Effekten und brummenden Bässen zu einem trancehaften Trip in die anatolischen Weiten. Löffelgeklapper trifft auf Loops, dadaistisches Gemurmel auf archaisches Gewimmer, Volkstänze münden in Rave. Eine türkische Variante des Krautrock, der in den Siebzigern die deutsche Musik revolutionierte.“
– Die Zeit

„So treffen bei Baba Zula türkische Volksmusik und anatolischer Rock auf Psychedelic, Dub und Electronica. Poetisches verschmilzt mit Revoluionärem sowie großartiger Satire.“
– taz

Preise: VVK: 19,00 €, AK: 24,00 €