Schreiben in Zeiten von Corona

ein Projekt des Bremer Literaturkontors

Alle Lesungen sind abgesagt, Buchveröffentlichungen nach hinten verschoben, Schreibworkshops können
nicht stattfinden, oder wenn überhaupt, dann nur online. Was bedeutet das für all jene, die mit dem
Schreiben ihr Geld verdienen? Wie gehen sie damit um, wenn plötzlich alle Einnahmen wegbrechen und
vollkommen unklar ist, wie es weitergehen wird? In den kommenden sechs Wochen berichten sechs Bremer
Autor*innen jeweils eine Woche vom Schreiben in Zeiten von Corona. Noch wissen wir nicht, wie ihre Texte
aussehen, welche Themen dabei im Vordergrund stehen. Manche werden möglicherweise sehr persönliche
Einblicke gewähren, andere vielleicht vielmehr die gesamtgesellschaftliche Situation betrachten und
wiederum andere vor allem ihre literarische Arbeit in den Fokus stellen.

Den Auftakt macht die Kinderbuch-Autorin Anna Lott, die zugleich alleinerziehende Mutter von zwei Söhnen
ist. Sie erzählt in den ersten Blog-Beiträgen von ihrem neuen Alltag zwischen Schreiben, Kinderbetreuung
und Anträgen auf Corona-Soforthilfe. Außerdem in dem kommenden Wochen mit dabei sind die Autorinnen
Corinna Gerhards, Meike Dannenberg und Anke Bär sowie die Autoren Colin Böttger und Jörg Isermeyer.
Vom 14. April bis zum 22. Mai bloggen sie jeweils eine Woche von montags bis freitags fürs Bremer
Literaturkontor unter literaturkontor-bremen.de/corona-blog

Kontakt
Bremer Literaturkontor // Jens Laloire // Goetheplatz 4 // 28203 Bremen
jens.laloire@literaturkontor-bremen.de // 0421 327943