KULTUR ÖFFNET WELTEN: Fachbegegnung: Kulturelle Bildung als politische Bildung in Bremen am 21.6.2018

Pressemitteilung | 11. Juni 2018
Kultur öffnet Welten ist das bundesweit größte Netzwerk für Diversität und Kulturelle Teilhabe, initiiert von Bund, Ländern, Kommunen, künstlerischen Dachverbänden und der Zivilgesellschaft inklusive Migrant/innenselbstorganisationen. Die Initiative macht gemeinsammit ihren Teilnehmer/innen sichtbar, wie sich Kulturschaffende und -institutionen für Kulturelle Teilhabe und Vielfalt engagieren.
Kultur öffnet Welten wird als Teil des Kompetenzverbundes Kulturelle Integration und Wissenstransfer KIWit von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert.

KULTUR ÖFFNET WELTEN
Fachbegegnung: Kulturelle Bildung als politische Bildung in Bremen

Als Koordinierungsstelle der bundesweiten Initiative „Kultur öffnet Welten“ führt netzwerk junge ohren e.V. am 21. Juni 2018 (10.00-17.00 Uhr) in der Speicherbühne in Bremen die Fachbegegnung „Kultur & Identität: Über Role Models in der Kulturellen Bildung“ durch. Die Veranstaltung ist Teil einer Reihe von Fachbegegnungen, die 2018 unter dem Leitthema „Kulturelle Bildung als politische Bildung“ stattfinden.

Wie kann Kulturelle Bildung das Zusammenleben in einer diversen Gesellschaft stärken? Die bundesweiteInitiative „Kultur öffnet Welten“ setzt als Teil des Verbundes KIWit diese Frage auf ihre Agenda. Vier Fachbegegnungen an vier Standorten in Deutschland – in Bonn, Bremen, Reutlingen, Leipzig – laden zum inhaltlichen Austausch über Praxis in der Kulturellen Bildung ein, mit regionalem Fokus und in Zusammenarbeit mit Partner/innen vor Ort. Die Fachbegegnungen richten sich an Expert/innen und Akteur/innen aus Kunst und Kultur, Soziokultur, Bildung, Zivilgesellschaft inklusive Migrant/innenselbstorganisationen und Kulturadministration.

Die Fachbegegnung am 21. Juni 2018 in Bremen thematisiert die Bedeutung von Role Models, die ein bestimmtes Umfeld durch ihre kulturelle Arbeit prägen. Ziel der Fachbegegnung ist es auszuloten, welche Rolle handlungstragende Personen für die kulturelle und politische Identität in einer Region, einer Stadt oder auch einem Viertel spielen. Das Augenmerk auf die Leistungen dieser Personen soll aufzeigen, welche Kompetenzen und Qualifikationen in der Kulturellen Bildung gebraucht werden, um kulturelle und politische Bildungsprozesse anzustoßen. Vor dem Hintergrund einer sich wandelnden und diversifizierenden Gesellschaft muss kulturpädagogische Arbeit sich deutlich positionieren und qualifizieren, um demokratiefeindlichen Haltungen entgegenwirken zu können. Anhand von Praxisbeispielen sowie in Diskursen und Workshops haben die Teilnehmer/innen der Fachbegegnung Gelegenheit, mit Expert/innen und Fachkolleg/innen spartenübergreifend in den Austausch zu kommen, eigene Fragestellungen einzubringen und auf diese Weise ihr Methodenrepertoire zu erweitern und Inspiration zu schöpfen.

Hier finden Sie die Programmdetails: https://bit.ly/2xPupvj
Die Teilnahme an der Fachbegegnung ist frei, eine Voranmeldung erbeten unter https://bit.ly/2M5sV2Z.