QUARTIER gGmbH Bremen erhält Preis des BKM für Kulturelle Bildung 2010

Kulturstaatsminister Bernd Neumann verlieh am 30. August 2010 zum zweiten Mal den Preis für Kulturelle Bildung.

Unter den Preisträgern findet sich auf Vorschlag der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. die QUARTIER gGmbH Bremen für „Götterspeise und Suppenkasper – Vom Essen und Gegessenwerden“. In diesem Projekt wurde unter anderem nach verschiedenen Themen gekocht und gegessen – beispielsweise wie in „Mozarts Zeiten“. (www.goetterspeise-quartier.de)

„Die Jury dankt Quartier gGmbH für seine gute und vorbildliche Arbeit. Sie unterstreicht mit dieser Auszeichnung die Bedeutung soziokultureller, lebenskunstorientierter Bildungsangebote und hofft, dass diese Auszeichnung zur Nachahmung anregt und auf die Sicherung notwendiger Rahmenbedingungen für soziokulturelle Träger, Einrichtungen und Kunstprojekte aufmerksam macht“ hieß es im Schlusswort der Laudatio, gehalten von Hildegard Bockhorst, Geschäftsführerin der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V. (BKJ).

Mit dem Preis werden bundesweit vorbildliche Projekte ausgezeichnet, die nachhaltig wirken, innovativ sind und nach Möglichkeit bislang unterrepräsentierten Zielgruppen einen besonderen Stellenwert einräumen. Der mit insgesamt 60.000 Euro dotierte Preis wird zu gleichen Teilen an drei Preisträger verliehen, deren Projekte bereits erfolgreich realisiert worden sind.

Zu den drei Preisträgern gehören auch der Verein FestLand e.V. aus der Prignitz in Brandenburg mit dem Musiktheaterprojekt „Dorf macht Oper!“ und die Münchner Kammerspiele mit ihrem Projekt „Hauptschule der Freiheit“.

Die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren ist ein Zusammenschluss von 450 soziokulturellen Zentren in 14 Landesverbänden. Sie stehen unter anderem für jährlich über 90.000 Veranstaltungen von Musik über Theater und Kabarett bis hin zu Tanz oder Lesungen sowie für 440.000 Kurs- oder Bildungsangebote. Jahr für Jahr nutzen mehr als 20 Millionen Menschen, darunter überproportional viele Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, das vielfältige Angebotsspektrum.