JAZZFESTIVAL BREMEN NORD 2017

Kooperation zwischen MIB, KITO und GEWOELBE VEGESACK

Das Jazzfest in Bremen Nord findet nach dem Erfolg der letzten Jahre an zwei Tagen, dem 1. und 2. Okt statt .Im Sinne der auch durch „jazzahead“ angestoßenen Vernetzung von Spielorten und Veranstaltern kooperieren das Kulturbüro Bremen Nord, das Netzwerk    „Artgenossen“ und die MIB e.V. Die Konzerte finden in den ansprechenden und für akustische Musik hervorragend geeigneten Räumen des KITO und im ebenfalls atmosphärisch ganz speziellen Gewoelbe Vegesack in malerischer Umgebung des Vegesacker Hafens statt. Der Schwerpunkt liegt wieder auf ambitionierten Jazz und jazzverwandter Musik in meist kleinen Besetzungen.

Der erste Festivalabend beginnt um 19 Uhr im KITO mit:

ART OF RHYTHM TRIO (Ant Law git, Matt Ridley bass, Asaf Sirkis dr + konnakol)
Gitarrist Ant Law wird vom „Guardian“ als Innovator beschrieben und häufig in Europas bestverkauftem „Total Guitar“ Magazin sowie dem „Guitar Techniques“ Magazin gefeatured.  Besonders bemerkenswert ist  die Einbeziehung von klassischen indischen Elementen wie Konnakol, die südindische gesprochene Percussion, in den Jazz. Im  Frühjahr spielten sie eine 20 Tage Tour in ganz Großbritannien unterstützt durch den Arts Council.

LADY AGA (Agata Ciurkot piano, Michael Bohn bass, Stefan Vidal-Schneider dr)
Das internationale Trio um die junge Pianistin Agata Ciurkot verbindet in seiner Musik verschiedene Einflüsse aus modernem Jazz, Romantik, freier Improvisation und Neuer Musik zu einem eigenen, fragilen Klanggebäude. Die aus Polen stammende Bandleaderin studierte an der HfK Bremen und am Jazzinstitut Trondheim, lebt jetzt in Berlin und Kopenhagen. Die drei legen in ihrer Musik mehr Wert auf Tiefe und Authentizität als auf virtuose Leistungsshow.

Ab 21 Uhr geht es weiter im Gewölbe Vegesack

TROPICAL TURN (Buck Wolters git, Dmitrije Telmanov trp, Uli Bär bass, Benny Mokross percussion)
Das Tropical Turn Quartett bietet mitreißende karibische Musik aus den
Federn des Bandleaders „Buck“ Wolters. Seine Kompositionen werden von Kanada bis Neuseeland aufgeführt und von renommierten Verlagen wie Mel Bay und Schott Music vertrieben. Nach Aalborg, Bern, Buenos Aires, Caracas, Luxemburg, München, Hamburg, Tijuana, Wien wird Buck Wolters regelmäßig zu internationalen Gitarrenfestivals eingeladen. Vier Virtuosen auf den Instrumenten Gitarre, Trompete, Kontrabass und Percussion spielen eine Synthese aus klassischem Jazz und latein-karibischen Rhythmen wie Samba, Salsa, Soca und Merengue.

SAFT    (Julian Fischer git, Reza Askari bass, Oliver Spanuth dr)
Diese Bremen – Köln Connection spielt sowohl eigene Kompositionen als auch Musik von den Beatles, Sting , Billy Cobham u.a. Die drei beherrschen das ganze Ausdrucksspektrum vom hochenergetischem Powerplay bis zum filigran romantischen Sound. Gitarrist Julian Fischer zog bereits als Jugendlicher die Aufmerksamkeit der Jazzszene wegen seines außergewöhnlich reifen Spiels auf sich.

Der zweite Festivaltag beginnt um 19 Uhr im KITO:

OLI POPPE TRIO + STREICHQUARTETT (Oli Poppe
piano, Michael Gudenkauf bass, Ralf Jackowski dr Ksenia Kashirina und Salomé Althammer violine, Natalia Novikova viola, Monika Fughe cello)
Der renommierte Arrangeur und Saxophonist
Malte Schiller bearbeitete eine Auswahl von Poppes Kompositionen für eine außergewöhnliche Besetzung: das Oli Poppe Trio wird um ein klassisches Streichquartett erweitert. Die teils
schwermütig elegischen, teils lebhaft umhertanzend einladenden Klangwelten des Oli Poppe Trios lassen sich so in einer zuvor ungekannten Intensität erleben.

SIENTO (Silvano Mustelier Cabreja und Gerd Seemann perc + voc, Dietmar Kirstein piano, Eckhard Petri sax, Marcello Albrecht bass)
Siento präsentiert unter dem Label Mystic Afro Cuban Jazz eine Musik im Spannungsfeld von kubanischer Folklore und Latinjazz. Ihr Interesse gilt gleichermaßen mitreißenden Grooves wie auch magisch – mystischen Soundlandschaften. Die rhythmische Basis bilden Grooves aus der afro-karibischen Musikkultur mit ihren Bezügen zur Mythologie der Orishas aus der kubanischen Santería.

Im Gewoelbe Vegesack ab 21 Uhr:

TRIALOGUE II (Simon Camatta dr, Klaus Fey sax + cl, Caspar van Meel bass)
Saxophonist Klaus Fey lädt Simon Camatta und Caspar van Meel, beide mehrfach ausgezeichnet ( Folkwang Preis, Jazzwerk Ruhr, Future Sounds ) zum musikalischen Trialog. Gespielt werden eigene Kompositionen und eigenwillige Interpretationen von Standards. Die gemeinsame Basis ist eine offene Einstellung zum Jazz unserer Zeit, die Fähigkeit und der Wille zu spontaner Interaktion, Mut zum Risiko und vielseitige instrumentale Kompetenz.

FREETUAL (Gabriele Hasler vocal + electronics, Matthias Entrup vibraphone balafon percussion)
Dieses Duo schafft sich über alle musikalischen Genregrenzen hinweg improvisierend einen eigenen, spannungsgeladenen Klang-Kosmos. Das mit Vibraphon und Balafon exotisch bestückte Instrumentarium von Matthias Entrup verbindet sich dabei kongenial mit der facettenreichen Stimme Gabriele Haslers, die als eine der kreativsten und eigenständigsten in der Europäischen Szene gilt.

Vorverkauf www.alletickets.de ( bremer kartenkontor )
Festivalkarte 30€ Tageskarte 19 € div. Ermäßigungen, HfK Studenten je Abend 5€, MIB Mitglieder Eintritt frei

www.musikerinitiative-bremen.de    www.gewoelbe-vegesack.de    www.kulturbuero-bremen-nord.de